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Wohn Schick: Von der Zollernalb nach Rottweil

Wohn Schick
Hauptstr. 96
72401 Haigerloch-Owingen
(Telefon und Öffnungszeiten auf der Firmen-Homepage)

Möbel Schick stellt aus in Owingen und Rottweil auf insgesamt über 40.000 qm und beschäftigt inzwischen mehr als 300 Mitarbeiter:

  • Wohn Schick Owingen – Hauptstr. 96, 72401 Haigerloch-Owingen
  • Wohn Schick Rottweil – Industriegebiet Süd, 78628 Rottweil

1950 gründete Karl Schick in Haigerloch-Owingen einen Polster- und Sattlerbetrieb, der sich zu einer Matratzen- und Polstermöbelfabrik entwickelte. Vor allem Rolf Benz in Nagold, heute eine weltweit bekannte Polstermöbel-Marke, schickte eine Menge Aufträge.

Bei den Schicks keimte dann aber letztlich die Erkenntnis, dass nicht in der Herstellung, sondern im Handel mehr Geld zu verdienen sei. Daher gaben Sie ab 1980 mehr und mehr das Polstern auf und konzentrierten sich auf den Möbelhandel. Das Neubeziehen von Polstermöbeln wurde nur noch als zusätzliche Serviceleistung angeboten.

In 1991 witterten sie dann ihre Chance und übernahmen das Möbelhaus Merz in Rottweil, das eine bescheidene, aber für mittelständische Möbelhandelsbetriebe damals durchaus übliche Verkaufsfläche von 3.000 qm hatte. Sie bauten es aus auf eine Ausstellungsfläche von fast 15.000 qm.

Offensichtlich haben im Anschluss daran die Möbelkäufer in der Region einen Haufen Geld dorthin getragen, denn seit der Neueröffnung von Wohn Schick Rottweil in 2010 sind es sogar rund 35.000 qm.

Schatten

Dadurch ist Wohn Schick ganz sicher zu einem ernst zu nehmenden Konkurrenten für Möbel Rogg, der im nur 25 km entfernten Balingen Deutschlands sechstgrößtes Möbelhaus mit einer VK-Fläche von beträchtlichen 55.000 qm betreibt, herangewachsen.

Im Jahr 2000 wurden außerdem K-Märkte in Owingen (5.000 qm) und Rottweil (3.000 qm) eröffnet. K-Markt?

Das „K“, so heißt es, steht für knallhart kalkulierte Artikel. So soll der Beweis angetreten werden, dass tolle Wohnideen auch extrem preiswert und qualitativ hochwertig umgesetzt werden können. Umgesetzt heißt doch wohl Umsatz, also Geld in Brutto. Der Clevere Möbelkäufer weiß, wie er sich daran beteiligt, also nur seinen Wunschpreis zahlt.