myfab: China Möbel ab Fabrik und on Demand

myfab Möbel Fabrikverkauf Möbelhersteller aus dem fernen China kommen sehr oft auf meine Homepage. Einige fordern mich auf, ihre Produkte hier in Deutschland an Endkunden zu verkaufen. Sie würden mir alle Möbel nach meinen Vorgaben liefern: Egal welche Modelle, Designermöbel oder Massenware, in großen oder kleinen Stückzahlen, mit oder ohne Logo. Die Einkaufspreise seien enorm niedrig. Hauptsache die Container werden voll.

Mancher mag fragen, warum ich darauf nicht eingehe und vielleicht eine tolle Gewinnchance ausschlage. Der Grund ist: Ich bin einmal über die Theke hin zu den Möbelkäufern gesprungen. Ich springe nicht wieder zurück.

Mögen andere mit Möbel aus China ihre Erfahrungen machen und ihr Glück suchen. Und da gibt es tatsächlich welche. Das Internet ist ihre Spielwiese. Ich greife beispielhaft die Firma myfab heraus. Auf der Homepage von myfab spricht man vom "anderen" Möbelkauf:

  • Man kaufe die Möbel on Demand (frei übersetzt: Nach Bedarf). Das bedeute, dass nur die Möbel produziert werden, die Kunden in einer zeitlich begrenzten Verkaufsaktion gekauft oder in einer so genannten Onlineabstimmung gewünscht haben.
  • Man kaufe direkt vom Hersteller ohne Zwischenhändler zu Fabrikpreisen. So spare man bei myfab bis zu 80% gegenüber dem Einzelhandel.
  • Die Lieferung erfolge in 2 bis 3 Monaten von der Fabrik aus über See und über Land direkt nach Hause. Das lange Warten lohne sich aber.

Ich habe mir mal ein Angebot näher angesehen:

3-Sitzer Ledersofa Chesterfield Vintage
Sammlerstück klassisch, britisch elegant
899,00 € statt 2.300,00 € (unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers)

Meine Beurteilung und Meinung dazu:

Für mich sind die 2.300,00 € per se illusorisch. Denn man kann eine UVP beliebig hoch ansetzen, wenn ein Vergleichspreis nicht in Sicht ist. Das ist hier der Fall, weil das Stück on Demand für myfab produziert und im hiesigen Möbelhandel wohl kaum zu finden sein wird. Folglich sind auch die 899,00 € noch "recht fett".

Ein Fabrikpreis ist das ebenfalls nicht. Denn nach dem Verständnis der Verbraucher gibt es einen Fabrikpreis nur bei einem Fabrikverkauf, also ausschließlich dann, wenn der Fabrikant selbst an den Endkunden verkauft (Direktvermarktung). Myfab aber ist kein Möbelhersteller, sondern ein Internethändler.

Interessante Fragen zu dieser Verkaufsmasche hat auch ein Leser aufgeworfen, der mir folgende Mail schrieb (Auszug):

Betreff: Internetseite Myfab

Ich bin (…) auf die Internetseite von myfab gestoßen. Was mich stutzig macht: Es wird Vorauskasse verlangt, obwohl man ca. 3 Monate auf seine Ware warten muss (…). Wie sieht es übrigens mit der Bewertung der Qualität und den Preisen aus? Haben Sie da Erfahrungen?

In meiner Antwortmail erläuterte ich ihm, was ich von der Preisgestaltung halte. Ferner schrieb ich (Auszug):

Aussagekräftige Erfahrungsberichte oder Bewertungen liegen mir noch nicht vor (…) Wenn mir ein Stück gefällt und ich es anderswo nicht finde, würde ich bei myfab ordern. Aber zahlen würde ich erst, wenn die Ware bei mir angeliefert wurde und ich sie anhand der Qualitäts-Tests aus meinem Ratgeber Clever Möbel kaufen geprüft habe. Geht myfab auf diese Bedingung nicht ein, lasse ich die Finger davon.




Möbel Insolvenzverkauf: Wie alte Räumer fröhliche Urständ feiern

Möbel Insolvenzverkauf Ich habe mich bei meinem Leser für sein Statement herzlich bedankt. Seine Beobachtungen sind haargenau. Er hatte mir folgendes berichtet:

"Habe ich es irgendwo in Ihren Mitteilungen überlesen, dass der Möbel T. in Frankfurt-Riederwald Insolvenzverkauf macht, und das schon seit einer Woche?

Jedenfalls geht es da munter zur Sache. Einschließlich eines eingeschlichenen Teppichverkäufers, sprich:

der hat mit Möbel T. nichts zu tun, sondern nur mit dem Insolvenzverwalter, mit dem er herumzieht. Wie ich weiß, war der vorher schon mit ihm beim Ausverkauf von Chalet Möbel in Hanau Nord. Er macht sich die Werbung des Ausverkaufs zunutze. Oder bezahlt er sie gar?

Auf jeden Fall erkenne ich die gleiche Masche wie beim Ausverkauf vom Möbel W. in Frankfurt-Höchst vor ein paar Jahren: Die Möbel in dem Gebäude wurden genauso wie die Teppiche nie weniger, es kam immer wieder Nachschub dorthin. Wohl aus ganz Deutschland, weshalb auch unglaublich lange Zeit immer noch mit Insolvenzverkauf geworben wurde. Fast ein Jahr lang. Es waren trotz kräftiger Ausverkaufsnachfrage die ganze Zeit Möbel dort, halt nur immer andere."

Ich sage: Na ist doch klar. Für einen Räumungsverkauf oder Insolvenzverkauf gibt es seit einigen Jahren keine gesetzlichen Einschränkungen mehr. Die alten Räumer, die es verstanden haben, eine Durststrecke zu überstehen, feiern heute wieder fröhliche Urständ. Nach der Kaufstrategie aus meinem Ratgeber Clever Möbel kaufen kriegen wir sie trotzdem dran.




Clever Küchen kaufen: Jetzt neu 5. Auflage 2010

Clever Küchen kaufen Es war wieder so weit. Clever Küchen kaufen war vergriffen und eine neue Auflage musste in den Druck.

Das war eine gute Gelegenheit für eine Überarbeitung. Ich begann damit, indem ich die zahlreichen Anfragen, Berichte und Kommentare meiner Leser auswertete.

Dabei zeigte sich, dass der fachliche Inhalt von Clever Küchen kaufen immer noch aktuell war. Es genügte also, wenn ich einige neuere Entwicklungen aufgriff und beschrieb.

Auch meine Kaufstrategie wirkte nach wie vor. Viele Leser berichteten über ihre prächtigen Einsparungen. Allerdings hatte der Küchenhandel hier und da neue Maschen des Verkaufens gestrickt. Sie zu hinterfragen und aufzuzeigen, wie man clever darauf reagiert, war bald getan.

Etwas mehr Mühe machte mir, den Text von Clever Küchen kaufen noch lesbarer zu strukturieren. Denn ich wollte gerne, dass sich die Anzahl derjenigen Leser vermehrt, die Clever Küchen kaufen - ich zitiere einen Leser - "in einem Durchgang verschlungen" haben.

An dieser Stelle möchte ich mich herzlich für das Feedback meiner Leserschaft bedanken. Das nenne ich Geben und Nehmen im wahren Sinne des Wortes.

Eines jedoch ist gleich geblieben:

Auch die aktualisierte 5. Auflage von Clever Küchen kaufen ist natürlich eine Provokation für alle Küchenhändler und Küchenverkaufer.

Klar, denn diesen Leuten geht es gewaltig an den Geldsäckel, weil immer mehr Kunden in die Küchenstudios und Küchenabteilungen der Möbelhäuser kommen, die bestens informiert sind, die sich nichts vormachen lassen und die man nicht wie die Meisten anderen mit einfachen Tricks über den Tisch ziehen kann.

Die Beschimpfungen und das Geschrei aus diesem Lager nehmen zu. Ich bemerke das an der steigenden Zahl wütender E-Mails sowie an den böswilligen und unsachlichen Kommentaren zum Buch, die diese Leute im Internet verbreiten.

Der clever Küchenkäufer macht sich hier sein eigenes Bild. Und jedem Leser wünsche ich viel Spaß mit dem beim cleveren Küchenkauf ersparten Geld.

Herzlichst, Ihr Heinz G. Günther

Ausführlichere Infos zum Buchinhalt finden Sie hier: Clever Küchen kaufen

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IKEA - auch Möbelriesen dürfen nicht alles

IKEA Normalerweise richte ich mein Spotlight nicht auf Möbelkolosse wie IKEA. Sie beleuchten sich nämlich ausreichend selber, oft grell und auffallend. Da brauche ich nichts mehr hinzu zu tun.

Aber dieses Mal zwickt es mich, bei IKEA eine Spezialität anzustrahlen, die es in sich hat. Ich möchte das für Sie in eine kleine Geschichte packen, die allerdings wahr und dokumentiert ist.

Als Frau Bomte (Name geändert) das Möbelhaus IKEA in Berlin-Spandau betrat, wusste sie genau, welche Teile sie kaufen wollte und was sie kosten würden. Denn sie hatte bereits daheim im Internet gesurft und herausgefunden, dass IKEA die für sie richtigen Artikel bereithielt. Auch die Preise waren auf der Website angegeben.

Voller Kauffreude eilte sie mit der Ware zu Kasse, um zu bezahlen. Aber siehe da, die Kassiererin verlangte nicht den Preis, den Frau Bomte aus dem Internet kannte, sondern einen höheren. Nein, das sei kein Irrtum, wurde sie belehrt. Der Ladenpreis sei dieser hier und den müsse man von ihr verlangen. Was auf der Website steht, sei nicht maßgebend.

Es entspann sich eine erregte Diskussion und die anfängliche Kauffreude von Frau Bomte verwandelte sich in Ärger. Wütend verließ sie das Möbelhaus ohne Ware. Doch ungeschoren wollte sie IKEA nicht davon kommen lassen. Sie eilte zur Berliner Verbraucherzentrale und erzählte dort alles. Auch die Verbraucherschützer fanden es nicht in Ordnung, was IKEA sich da leistete. Sie schickten eine Abmahnung los.

IKEA schien die Abmahnung ernst zu nehmen und kündigte an, die Website zu ändern. Doch als man nach einiger Zeit nachschaute, gab es entgegen dem Versprechen bei einigen Artikeln immer noch niedrigere Preise als im Möbelhaus.

Also zerrte die Berliner Verbraucherzentrale den Möbelriesen vor den Kadi. Das Landgericht Frankfurt entschied, dass IKEA im Internet nicht mit irreführend niedrigen Preisen werben darf. Die im Netz genannten Preise dürfen nicht unter denen liegen, die Kunden im Laden tatsächlich zahlen müssen. Falls IKEA das nicht beachten sollte, wird für jede Zuwiderhandlung ein Ordnungsgeld von bis zu 250.000,00 Euro fällig oder bis zu sechs Monate Ordnungshaft, zu vollstrecken an der Geschäftsführerin der IKEA-Deutschland-Verkaufs-GmbH (Urteil LG Frankfurt, Az. 2-03 O 274/09).

Frau Bomte hat von der Gerichtsentscheidung gegen IKEA eigentlich nichts. Anfangs hatte sie noch gedacht, dass die Verbraucherschützer ihr helfen würden, den niedrigeren Internetpreis für die ausgesuchte Ware zu erzwingen. Die Verbraucherzentrale sah dazu aber keine rechtliche Handhabe.




Möbel Höffner: Jubiläumsabgabe erbetteln oder fordern?

Möbel Höffner: Jubiläumsabgabe Wie man so hört (und beobachten kann, wenn man will), ist das Betteln in der Adventszeit in den Geschäftsstraßen der Städte recht einträglich. Die Bettler sind wohl auch nicht immer bettelarm.

Und jetzt stellen Sie sich vor, Sie nähern sich einem Bettler, der neben einem weihnachtlich dekorierten Schaufenster hockt.

Der merkt Ihnen an, dass Sie vorbeigehen wollen, ohne etwas in den Hut zu werfen. Und schon streckt er seine Krücke vor, dass Sie schier stolpern. Ist das aggressives Betteln oder Fordern oder noch Schlimmeres?

Lassen wir die Antwort offen und schauen wir, was das mit dem Möbelhandel zu tun hat:

Da gibt es den Branchenriesen Möbel Höffner mit zahlreichen Möbelpalästen quer durch die Bundesrepublik. Dazu gehören auch Möbelhäuser von Möbel Krieger, Möbel Kraft und Möbel Walther Sconto. Chef ist Kurt Krieger. Das Unternehmen Höffner verkauft pro Jahr Möbel und Einrichtungssortimente für mehr als 1,5 Milliarden Euro.

Möbel Höffner möchte in 2010 ein Jubiläum feiern: Sein 100-jähriges Bestehen.

Aus diesem Anlass bittet die Möbel Höffner Gruppe ihre Lieferanten, im Jubiläumsjahr eine Abgabe von 2% des jeweiligen Umsatzes zu zahlen. Um der Bitte Nachdruck zu verleihen, kündigt Höffner an, man werde künftig demjenigen keine Möbel mehr abnehmen, der sich verweigern sollte. Die noch ausgestellten Möbel würden alsbald abverkauft. Aggressive Bettelei oder harte Forderung?

Einige Hersteller allerdings wollen nicht mitmachen und fühlen sich stark genug, notfalls die Umsätze mit Höffner zu verlieren. Nach Branchengeraune sollen die Aufmüpfigen sein unter anderen

  • der Küchenhersteller Schüller,
  • der Speisezimmerhersteller Niehoff Sitzmöbel
  • die Polsterer Koinor und Natuzzi

Der Möbelkäufer schaut nachdenklich auf dieses Spiel. Sieht er doch, wie kreativ Profis sind, wenn es darum geht, ihr Geld zu vermehren. "So etwas muss auch mir bei meiner viel kleineren Schuhgröße gelingen!", sagt er sich, "Meinen nächsten Möbelkauf packe ich mit Clever Möbel kaufen an!"




Möbel Tiefpreisgarantie: Was ist sie wert?

Tiefpreisgarantie für Möbel "Schauen Sie doch mal hier unsere Tiefpreisgarantie. Wir sind immer die Günstigsten. Sie können also beruhigt bei uns kaufen.

Und sollten Sie uns nachweisen, dass Sie das gleiche Möbelstück tatsächlich woanders billiger bekommen, dann erhalten Sie selbstverständlich die Preisdifferenz von uns erstattet. "

So oder so ähnlich formuliert ist die Tiefpreisgarantie eine sehr beliebte und von vielen Möbelhändlern praktizierte Masche, um den Möbelkäufer so richtig einzulullen und von einem Preisvergleich von vorn herein abzuhalten. Ich erhielt folgende Mail:

Ich habe von einem großen Möbelhaus hier in der Gegend eine Einladung zum Supersonderverkauf VIP mit Personalrabatt von 40,7% auf Möbel bekommen. Daraufhin haben wir uns dazu verleiten lassen und gutgläubig Möbel bestellt.

Parallel habe ich im Internet recherchiert und habe die Möbel (…) viel, viel günstiger angeboten bekommen. Darauf hin schickte ich dem Möbelhaus dieses Internetangebot per Email und bat um eine Rückmeldung. Diese erfolgte nicht.

Einige Tage später bin ich selbst hingefahren und wollte persönlich mit dem zuständigen Verkäufer sprechen. Es hieß, dieser habe frei und jemand anderes wäre nicht kompetent. Man würde mich aber mittwochs zurückrufen. Dies wurde nicht eingehalten, donnerstags rief ich an. Man sagte mir, man stehe zu der Tiefstpreisgarantie und wenn ich ein entsprechendes Angebot vorlege, würde ich auch den niedrigeren Preis bekommen.

Es verging wieder eine Woche, diesmal war der Abteilungsleiter in Urlaub. Ich rief wieder an und wurde wieder vertröstet. Es wäre nicht bekannt gewesen, dass der Abteilungsleiter diese Woche auch noch Urlaub hat. Tags darauf, ich beharrte auf Rückruf des zuständigen Vorgesetzten, rief mich dieser an und teilte mir mit, dass dieses Angebot ja durch das Internet gegeben sei, die Garantie aber für ein Angebot eines Möbelhauses gelte.

Ich wies darauf hin, dass das Angebot von einem Möbelhaus mit Onlineshop stamme. Leider wäre nichts zu machen, sagte er. Sie wären ja TÜV geprüft und alles hätte seine Richtigkeit und ich solle noch froh sein, dass ich den BSW-Rabatt (Rabattverein für Angehörige des öffentlichen Dienstes) erhalten hätte. Mir liegt jetzt ein Angebot eines anderen großen Möbelhauses mit zahlreichen Filialen vor. Der ist auch nicht teurer als der Internethändler. Die Verkäuferin stellte mir noch einen weiteren Rabatt in Aussicht, sollte ich nochmals anrufen.

Ich finde, dass der Supersonderrabatt von 40,7% auf den Listenpreis, um es salopp auszudrücken, eine Vera… der gutgläubigen Kunden ist und würde gerne wissen, ob ich aus dem Kaufvertrag raus komme oder auf die Gewährung des niedrigen Angebotspreises Anspruch habe. Ich danke Ihnen sehr für Ihre Mühe und freue mich auf eine baldige Antwort.

Zuerst wollte ich gar nichts sagen und die Schreiberin an einen Rechtsanwalt verweisen. Dann habe ich aber doch einige Sachhinweise gegeben:

"Ihre Frage an mich ist dem Grunde nach eine Rechtsfrage. Zur Rechtsberatung bin ich aber nicht befugt. Ich kann Ihnen nur sagen, was ich persönlich machen würde:

Die Sache mit der Tiefstpreisgarantie würde ich vergessen. Das ist Schmäh, wie ein freundlicher Wiener sagen würde. Ich würde dem Möbelhaus schriftlich mitteilen, dass ich den Kaufvertrag als hinfällig betrachte, weil ich arglos war und getäuscht wurde. Dann würde ich mich auf einen Rechtsstreit einstellen, denn das Möbelhaus wird wahrscheinlich eine Stornogebühr so um die 30% des Kaufpreises verlangen. Zahlen würde ich nicht. Mögen sie klagen. Über so etwas lässt sich trefflich vor Gericht streiten.

Wenn ich allerdings eine Anzahlung geleistet hätte, würde ich mir tatsächlich in den A… beißen müssen. Denn dieses Geld wäre wahrscheinlich weg. Einen solchen selbst verschuldeten Verlust würde ich anschließend dadurch wettmachen, dass ich bei einem erneuten Möbelkauf nach der Strategie des cleveren 5-Schritte-Möbel-Deals vorgehe und die gleichen Möbel entsprechend billiger einkaufe. Grüße und viel Erfolg."




Möbelkauf: Internet-Foren bieten Infos und Einrichtungstipps

einrichtungsforum.de Wie in vielen Bereichen bietet das Internet auch zu den Themen Raumgestaltung, Inneneinrichtung und Möbelwahl Hilfestellungen in Form von gut besuchten Portalen, deren Mitglieder aktiv und stets hilfsbereit Neuigkeiten und interessante Wohnideen austauschen.

Eines dieser Foren ist das einrichtungsforum.de.

Ich möchte an dieser Stelle einfach die Betreiber selbst zu Wort kommen lassen:

"Nach einer kurzen, kostenlosen Anmeldung kann sich der Besucher sofort an allen Diskussionen beteiligen, Erfahrungen austauschen und Tipps einholen oder auch geben.

Ob nun zur Auswahl von Farbkombinationen, zu den Vor- und Nachteilen diverser Bodenbeläge sowie Kaufempfehlungen von Möbeln, findet der Interessent in diesem Portal allerhand Wissenswertes und sicher auch die Lösung für die Umsetzung seiner individuellen Vorstellungen.

Auch der redaktionelle Teil des Einrichtungsforums in Gestalt von regelmäßigen und aktuellen News-Einträgen geben Einblick in die neusten Trends der Innenraumgestaltung und verschaffen dem Betrachter einen Überblick über die vielfältigen Möglichkeiten, die sich bieten.

Somit ist das Einrichtungsforum genau die richtige Anlaufstelle für jeden, der sein Heim ‘aufmöbeln’ möchte und sich zu diesem Zweck unentgeltlich Anregungen und Lösungsvorschläge einholen will. Starten Sie Ihre Entdeckungsreise durch die Welt der Innenarchitektur - Sie sind herzlich eingeladen!"

Anregungen und Lösungsvorschläge? Warum nicht. Der clevere Möbelkäufer gibt sich damit allerdings noch nicht zufrieden. In punkto Möbelqualität und Möbelpreis bedient er sich der Tipps und Tricks aus Clever Möbel kaufen.




Reklamation beim Möbelkauf: Ein Blick hinter den Möbelmurks

Viele Möbelkäufer können Klagelieder anstimmen darüber, welcher Murks ihnen ins Haus geliefert wurde, und das oft nach langen Lieferverzögerungen:

  • Macken an den Möbeln - ob sie beim Transport oder bei der Lagerung drangekommen sind, ist für den Käufer letztlich egal, der Schaden ist da.
  • Materialfehler - der Möbelkäufer kann nichts dafür, soll den Materialmurks aber möglichst schlucken.
  • Montagefehler - die gehen oft über den Möbelaufbau hinaus bis hin zur Sachbeschädigung von Wänden, Böden, Türen usw.
  • Falschbestellungen - der Möbler hat eine falsche Order an den Hersteller gegeben.
  • Falschlieferung - das Möbelstück ist einfach falsch, egal, ob der Fehler beim Hersteller oder beim Händler gemacht wurde.

Der Möbelkäufer kann sich zwar wehren. Grundlage ist das Recht über die Gewährleistung. Aber das kostet Nerven, Zeit und letztlich auch Geld.

Auch dem Handel und der Industrie kostet der Murks Geld. Über den Daumen gepeilt, macht die Reklamationsquote bis zu 5% des Umsatzes aus. Und jetzt kommt mein Blick dahinter.

Hersteller und Händler schieben sich gerne den Schwarzen Peter zu, wenn es darum geht, die Reklamationen aus der Welt zu schaffen. Ein Beispiel sind die Möbelhändler des größten Einkaufsverbands des Möbelhandels, der Begros GmbH, 46149 Oberhausen. Hierzu zählen nämlich beispielsweise die filialstarken Möbelriesen Lutz, Porta, Möbel Martin, Ostermann, Schaffrath und Finke.

Sie kamen auf die Idee, die Hersteller zur Kasse zu bitten, wenn diese die Reklamationsquote nicht unter 10% (konkret von was?) drücken. Und zwar wollen sie dann 2% am Rechnungsbetrag kürzen (das wäre allerdings konkret).

Die Frage, wer welche Reklamation verursacht hat, bleibt dabei anscheinend außen vor. Viele Hersteller klagen deshalb, dass der dicke Verband sie mit dieser Maßnahme nur ein weiteres Mal zusätzlich melken will. Um milde 2%. Aber das sind Spielchen zwischen Handel und Industrie und nicht mein Ding.

Deshalb zurück nach vorne zum POS (point of sale). Dort, wo der Verbraucher das Geld hinblättert. Denn viele Möbelkäufer fragen mich: Was kann ich abziehen, wenn mir Murks geliefert wurde?

Hey, 2% sind nichts. Da muss ein cleveres Reklamationsmanagement her, wie ich es in Clever Möbel kaufen ausführlich beschreibe. Und das bringt viel, viel mehr.




Musterring: Mit set one (SO) ins Junge Wohnen

Musterring set one Musterring ist stolz darauf, eine bekannte Handelsmarke bei Möbeln zu sein. Die Möbelhändler, die Musterring führen dürfen, fühlen sich oft als Elite. Die Möbel haben ja auch elitäre Preise. Genau das war das Konzept, welches das Unternehmen auf einen langen Weg nach oben brachte: Hohe Möbelqualität für viel Geld. Man sprach also hauptsächlich die betuchte Kundschaft an.

Hoch oben ist aber bekanntlich die Luft dünner. Man hat bei Musterring sicherlich noch genug Luft zum Atmen. Wachstum jedoch ist auf diesem Level wohl nicht mehr in Sicht, erkannten die Musterring-Macher. So kam also die Idee, sich mit dem neuen Programm set one by Musterring an das gemeine Volk zu wenden und für dieses produzieren zu lassen.

Das klingt bei Musterring allerdings so (Originalton in den Medien): set one by Musterring ist eine neue Marke für alle Jungen und Junggebliebenen, die an mitnahmefähigen Möbeln interessiert sind und zugleich Wert auf Qualität, Funktionalität und Ästhetik legen. Die Verkaufspreise bei den Handelspartnern sollen bei unter 1.000,00 € anfangen.

Es wurde auch gleich eine neue Homepage ins Netz gestellt: set one by Musterring. Und wenn man schon bei dem englischen Begriff set one ist, beleibt man auch bei dieser Sprache. Die Möbelprogramme heißen living (Modell SO 1100), sitting (Modelle SO 1200, 1210, 1250), dining (SO 1100), working (SO 1100), sleeping (SO 1100). Demnächst sollen auch noch Möbel für Küche und Bad hinzukommen.

Produziert werden die set one Möbel unter anderem in den Werken von CS Schmal, 66214 Waldmohr; Niehoff, 48231 Warendorf; Allegro, 49328 Melle; Störmer, 32130 Enger; Häcker, 322989 Rödinghausen; Pelipal, 33189 Schlangen.




Ambienta Möbel - was sind das für welche?

Ambienta Möbel - was sind das für welche?
In etwa 700 Möbelhäusern in Deutschland können Sie auf ein Möbelprogramm treffen, das den Slogan führt: Ambienta Möbel - Wohnen ganz persönlich.

Viele dieser Händler präsentieren das volle Programm der Ambienta Möbel in ihren Ausstellungen. Da gibt es

  • Polstermöbel in Leder und Stoff und sie tragen die Fantasienamen Lacona, Vacao, Esperia Concept, Desperado, Calypso, Innovation, Venice, Weggis 356, Windsor 373, Lago und Nero.
  • Wohnwände und Schränke, die Prato, Portofino, Bibione, Net, Formia, Florenz, Kronos und Pont heißen.
  • Couchtische tragen die Namen Roma (Modelle 306, 31, 73, 280, 415 und Roma 580), Soave und Sambrone.
  • Schlafzimmer und Betten heißen Mondo und Divan.
  • Esszimmer werden benannt mit Elba und Kazar (Stuhl), Flavio, Rondo und Leon (ein Freischwinger) und Emilia.

Ambienta ist also ein volles Möbelprogramm, das ich durchaus als höherwertig in Material und Verarbeitung ansehe. Da die Preise ganz schön happig sind, werden Sie wohl herausfinden wollen, wer die jeweiligen Hersteller sind, um vergleichen zu können.

Aber das ist es ja gerade: Die Ambienta Möbel sollen aus der Vergleichbarkeit heraus gehalten werden. So will es der Einkaufsverband, der sie von unterschiedlichen Herstellern produzieren lässt und exklusiv seinen Mitgliedshändlern zur Verfügung stellt. Der Verband ist in diesem Fall die Alliance Möbel Marketing GmbH & Co. KG, Marie-Curie-Str. 6, 53359 Rheinbach.

Wie man dennoch die Hersteller der Ambienta Möbel herausfindet und den besten Preis herausholt, lesen Sie in Clever Möbel kaufen.