Ende eines Möbelstreits - diesmal ohne Schrecken

Möbelstreit

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Wo und wie zeige ich Ihnen hier.

Herr Timo Maschup beschreibt das Ende seines Möbelkauferlebnisses so (Auszug aus seiner langen E-Mail):

...war meine Auseinandersetzung mit dem Möbelhaus darauf hinausgelaufen, dass es mich abschließend vor die Wahl gestellt hatte, Teile eines Schrankes aus dessen Ausstellung zur Komplettierung des mir gelieferten Schrankes zu verwenden oder den Kauf vollständig rückabzuwickeln, also die Möbel wieder abzuholen und den Kaufpreis zu erstatten. Nun, ich wollte den Schrank gerne behalten. So habe ich mich entschlossen, dem Möbelhaus nunmehr einen netten Brief zu schreiben.

Es wurde daraufhin wie vorgeschlagen termingerecht nachgebessert und die Montageleistung war in Ordnung. Ferner bot mir das Möbelhaus einen akzeptablen Betrag (6%) als Schadenersatz an. Also Ende gut - alles gut! Ich hatte großen Ärger, konnte aber dank Ihrer praktischen Tipps eine Menge Erfahrungen sammeln.



Was war passiert?

Die Familie Maschup hatte in einem Möbelhaus ein Schlafzimmer in skandinavischem Stil gesehen und war begeistert. Schnell waren Kleiderschrank und Bett gekauft. Geliefert wurde nicht so schnell. Es dauerte zwei Monate.

Die Lieferung und was dann folgte, stellte für Maschups eine mittlere Katastrophe dar. Das Grundmodul des Kleiderschranks kam zwar korrekt wie bestellt: Kiefer Kirsche/gelackt. Das Anbaumodul jedoch hatte eine ganz andere Oberfläche: Kiefer gelaugt/geölt. Das Bett konnte nicht montiert werden, weil spezielle Gewindehülsen fehlten.

Das Telefon lief heiß, Schreiben gingen hin und her. Das Möbelhaus schaffte es nicht, einen in Material und Ausstattung einheitlichen Schrank zu liefern. Der Hersteller habe zwischenzeitlich seine Produktion geändert, hieß es. Das Problem sei nur zu lösen, wenn man das Anbaumodul des Musterschranks aus der Verkaufsausstellung verwende. Teilweise "Alt für Neu und für viel Geld" nannte das Herr Maschup und lehnte ab.

Als barsche Antwort kam die erwähnte Rückabwicklung des Kaufvertrages. Dass ein netter Brief den viermonatigen Krieg beendete, zeigt mir wieder einmal, dass man als Möbelkäufer flexibel agieren muss, um zum Erfolg zu kommen.

Hinweis: Ich führe keine Rechtsberatung durch. Ich gebe hier nur meine Sicht der Dinge wieder.




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